29. bis 31. Januar 2027, Bad Aibling. Anmeldeschluss 18. Dezember 2026, begrenzt auf 150 Plätze.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung und Sport

29.–31. Januar 2027

ATP-Stoffwechsel­kongress

Drei Tage über die Frage, woher Energie im Körper entsteht und was passiert, wenn sie ausbleibt.

  • Termin29. bis 31. Januar 2027
    Freitag bis Sonntag
  • OrtB&O Parkhotel
    Bad Aibling, Oberbayern
  • Programm8 Hauptvorträge, 6 Workshopblöcke
  • FürMedizinische Fachkreise
Eindrücke von einem DG-ES-Seminar. Der Film startet stumm, der Ton lässt sich im Player zuschalten.

Drei Tage, Stunde für Stunde

Freitag und Samstag bauen im Plenum das Verständnis auf. Der Sonntag übersetzt es in Workshops am Patientenfall.

Wählen Sie einen Tag. Jeder Beitrag lässt sich aufklappen.

Freitag, 29. Januar 2027

Ankommen und drei Hauptvorträge

13:00

Get-together

Ankommen, Registrierung, Besuch der Industrieausstellung

13:30

Begrüßung

Michael Marx eröffnet den Kongress

14:00bis 14:45
Vortrag45 Minuten

Autophagie und Mitophagie

Das Selbstreinigungs- und Erneuerungsprogramm der Zelle, vom molekularen Mechanismus zur therapeutischen Anwendung

Dr. Jördis Hendricks

Jede Zelle unseres Körpers verfügt über ein eigenes Reinigungs- und Recyclingprogramm. Die Autophagie baut beschädigte Proteine, Zellbestandteile und ganze Organellen kontrolliert ab und führt die Bausteine dem Stoffwechsel wieder zu. Ihre selektive Form, die Mitophagie, ist die Qualitätskontrolle unserer Kraftwerke: Sie erkennt geschädigte Mitochondrien, entsorgt sie und schafft damit erst den Raum für die Neubildung leistungsfähiger Mitochondrien.

Der Vortrag erklärt beide Prozesse allgemein verständlich und ohne biochemische Vorkenntnisse: wie ein Autophagosom entsteht, wie die Zelle über den PINK1/Parkin-Weg ein defektes Mitochondrium markiert, und wie mTORC1, AMPK und die Sirtuine als Nährstoff- und Energiesensoren darüber entscheiden, ob die Zelle wächst oder sich erneuert.

Der klinische Teil zeigt, warum eine nachlassende Autophagie- und Mitophagie-Kapazität heute als ein zentrales Kennzeichen des Alterns gilt und welche Rolle sie bei Neurodegeneration, metabolischem Syndrom und Fettleber, Sarkopenie, kardiovaskulären Erkrankungen sowie bei Fatigue-Syndromen und ME/CFS spielt. Die Doppelrolle der Autophagie in der Onkologie wird ausdrücklich benannt.

Ein durchgehender, anonymisierter Patientenfall führt zum therapeutischen Teil: Fasten und Kalorienrestriktion, Bewegung, Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training sowie die pharmakologisch-nutritiven Ansätze Spermidin und Urolithin A, jeweils mit ihrer Evidenzlage, ihren Grenzen und den Kriterien für einen sinnvollen Einsatz in der Praxis.

Siehe Abb. 4.

Vier Schritte der Mitophagie über den PINK1-Parkin-Weg 1 · INTAKT 2 · GESCHÄDIGT 3 · MARKIERT 4 · ABGEBAUT Membranpotenzial stabil,PINK1 wird sofort abgebaut. Potenzial bricht zusammen,PINK1 bleibt außen sitzen. Parkin markiert das Organellmit Ubiquitin. Das Autophagosom umschließt,das Lysosom recycelt.
Abb. 4

Mitophagie über den PINK1/Parkin-Weg. Solange ein Mitochondrium sein Membranpotenzial hält, wird PINK1 importiert und abgebaut. Bricht das Potenzial zusammen, bleibt PINK1 auf der Außenmembran sitzen, rekrutiert Parkin und markiert das Organell zum Abbau. Erst dieser Abbau schafft Raum für neue, leistungsfähige Mitochondrien. Ob die Zelle in diesen Zyklus einsteigt, entscheiden die Nährstoff- und Energiesensoren mTORC1, AMPK und die Sirtuine.

14:45bis 15:15

Kaffeepause

Besuch der Industrieausstellung

15:15bis 16:15
Hauptvortrag60 Minuten

Tryptophan im Metabolismus

Die Verbindung zwischen Darm, Gehirn und Psyche

Dr. Goran Stojmenovic

Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure und Ausgangssubstanz für wichtige Botenstoffe wie Serotonin und Melatonin. Gleichzeitig beeinflussen Entzündungen und Darmgesundheit den Stoffwechselweg von Tryptophan erheblich.

Der Vortrag erläutert die Bedeutung von Tryptophan für Stimmung, Schlaf, Konzentration und Stoffwechselgesundheit. Es wird gezeigt, wie chronischer Stress, Entzündungen und Darmstörungen die Bildung neuroaktiver Substanzen verändern können und welche therapeutischen Möglichkeiten sich daraus ergeben.

16:15bis 16:45

Networking

Besuch der Industrieausstellung

16:45bis 17:45
Hauptvortrag60 Minuten

Der stille Impuls im Stoffwechsel

Die unsichtbare Kommunikation zwischen Energiefeldern und biologischen Systemen

Wolfgang Jaksch

Wie interagieren niederfrequente, niedrig-intensive elektromagnetische Felder mit den natürlichen bioelektrischen Prozessen unseres Körpers? Der Vortrag verbindet verständlich aufbereitete Physik mit moderner Forschung zu Zellkommunikation, Regulation, Stoffwechsel, Regeneration und Healthy Aging.

Er zeigt, warum PEMF, also pulsierende elektromagnetische Felder, heute weit über klassische Anwendungen hinaus betrachtet wird: eine Reise in die unsichtbare Welt biologischer Signale, wissenschaftlich fundiert, praxisnah und mit einem neuen Blick auf die natürliche Intelligenz des Körpers.

Vertiefung am Sonntag im Aufbauworkshop „PEMF — Pulsierende Elektromagnetische Felder“.

17:45bis 18:00

Kurze Verschnaufpause

18:00bis 18:45
Aufbau-Workshop45 Minuten

PEMF — Pulsierende Elektromagnetische Felder

Was passiert, wenn moderne Physik auf die natürliche Intelligenz der Körperzellen trifft

Wolfgang Jaksch

Pulsierende elektromagnetische Felder eröffnen interessante Perspektiven für therapeutische Anwendungen. Doch welche Kriterien entscheiden darüber, ob ein PEMF-System sinnvoll eingesetzt werden kann, insbesondere im niederfrequenten und niedrigintensiven Bereich?

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Frequenz, Intensität, Signalform und weitere relevante Einflussgrößen auf den jeweiligen Anwendungszweck abstimmen lassen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem „PEMF-Fingerprint“.

  • Die relevanten Parameter eines therapeutischen PEMF-Signals
  • Kriterien zur Beurteilung des jeweiligen Anwendungszwecks
  • Der „PEMF-Fingerprint“: Regeln und Gesetzmäßigkeiten für die Auswahl passender Parameter
  • Mögliche Risiken, Grenzen und Vorbehalte
  • Praxisnahe Anwendungsbeispiele
19:30

Gemeinsames Abendessen

Samstag, 30. Januar 2027

Fünf Hauptvorträge im Plenum

09:00bis 10:30
Hauptvortrag90 Minuten

Die Redoxsysteme

Der unterschätzte Taktgeber unseres Stoffwechsels, ein praxisorientierter Überblick

Dr. Jördis Hendricks

Kaum ein biochemisches Prinzip ist für den Zellstoffwechsel so grundlegend und im klinischen Alltag zugleich so unterschätzt wie die Redoxbalance. Reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies sind längst nicht mehr nur „Zellgifte“. In physiologischer Menge steuern sie als Signalmoleküle Wachstum, Immunantwort, Anpassung an Belastung und Regeneration. Erst ihr Ungleichgewicht wird zum gemeinsamen pathophysiologischen Nenner zahlreicher chronischer Erkrankungen: von der Arteriosklerose über das metabolische Syndrom und neurodegenerative Prozesse bis hin zu Fatigue-Syndromen und dem, was wir als „silent inflammation“ und Inflammaging kennen.

Der Vortrag ordnet die zentralen Redoxsysteme ein: Glutathion, Thioredoxin/Peroxiredoxin, die Superoxiddismutasen, Katalase und Glutathionperoxidase sowie den übergeordneten Nrf2/KEAP1-Signalweg. Die Mitochondrien stehen dabei als zentrale Quelle reaktiver Spezies und zugleich als Schaltstelle des retrograden Redox-Signallings im Mittelpunkt. Ein durchgehendes Patientenbeispiel verbindet die Biochemie mit der klinischen Realität.

Die dargestellten Inhalte berücksichtigen den aktuellen Forschungsstand, wie er unter anderem auf den Weltkongressen der World Mitochondria Society diskutiert wird, etwa die Bedeutung des mitochondrialen Redox-Signallings für die Insulinsekretion oder die redoxabhängige Zelltodform der Ferroptose.

Vertiefung am Sonntag im Aufbauworkshop „Redoxsysteme in der Praxis“, 2 × 90 Minuten, 30 bis 40 Plätze. Siehe Abb. 3.

Glockenkurve der Anpassungsfähigkeit in Abhängigkeit von der Konzentration reaktiver Sauerstoffspezies ROS-Konzentration Anpassung & Funktion reduktiver Stress physiologisches Redox-Signalling oxidativer Stress Signalfunktion statt Zellgift
Abb. 3

Redoxbalance folgt keiner Je-weniger-desto-besser-Logik. Reaktive Sauerstoffspezies sind in physiologischer Menge Signalmoleküle für Wachstum, Immunantwort und Regeneration. Zu wenig davon ist so ungünstig wie zu viel. Diese Kurve erklärt, warum eine pauschale Antioxidantiengabe eine Anpassung verhindern kann, die man eigentlich auslösen wollte.

10:30bis 11:00

Kaffeepause

Besuch der Industrieausstellung

11:00bis 12:00
Hauptvortrag60 Minuten

Metabolische Flexibilität und Insulinresistenz

Molekulare Mechanismen der gestörten Glukosehomöostase

Dr. Goran Stojmenovic

Blutzuckerregulation ist das Fundament. Fast jede chronische Krankheit hat hier ihre Wurzeln. Insulinresistenz stellt die zentrale pathophysiologische Grundlage zahlreicher metabolischer Erkrankungen dar.

Chronische Hyperinsulinämie, mitochondriale Dysfunktion, Lipotoxizität, inflammatorische Signalwege und gestörte zirkadiane Regulation tragen wesentlich zur Entwicklung metabolischer Dysfunktionen bei. Der Vortrag beleuchtet die molekularen Mechanismen der Glukosehomöostase, die Rolle von Leber, Muskel, Fettgewebe und Darm sowie die Bedeutung metabolischer Flexibilität für Prävention und Therapie.

Vertiefung am Sonntag im Aufbauworkshop „Metabolische Flexibilität — Tracker, Diagnostik, Auswertungen“. Siehe Abb. 2.

Respiratorischer Quotient im Tagesverlauf bei flexibler und eingeschraenkter Stoffwechsellage Kohlenhydrat Fett RQ 1,000,90 0,800,70 nüchtern nach der Mahlzeit unter Belastung metabolisch flexibel eingeschränkt flexibel
Abb. 2

Respiratorischer Quotient und Substratnutzung. Das Verhältnis von abgeatmetem CO₂ zu aufgenommenem O₂ zeigt, welchen Brennstoff der Körper gerade verwendet: 0,70 steht für reine Fettverbrennung, 1,00 für reine Kohlenhydratverwertung. Ein flexibler Stoffwechsel wechselt zwischen den Zuständen, ein eingeschränkter bleibt in einem schmalen Band hängen. Eine einzelne Messung zeigt immer nur einen Punkt auf dieser Skala, nicht die Flexibilität selbst.

12:00bis 13:30

Gemeinsames Mittagessen

Ausstellung und Networking

13:30bis 14:30
Hauptvortrag60 MinutenN. N.

Der Muskel als metabolisches Organ

Mehr als Bewegung: Wie Myokine, mitochondriale Plastizität und Training die Insulinsensitivität mitbestimmen

Die Skelettmuskulatur ist weit mehr als ein Motor für Kraft und Bewegung. Sie ist ein zentrales Organ der Glukoseverwertung, passt ihren Energiestoffwechsel an Belastung und Inaktivität an und kommuniziert über muskeleigene Botenstoffe, die Myokine, mit anderen Organen.

Der Vortrag zeigt, wie Muskelkontraktion und Muskelmasse die Insulinsensitivität beeinflussen, welche Bedeutung die mitochondriale Plastizität für die metabolische Gesundheit hat und warum Kraft- und Ausdauertraining unterschiedliche, sich ergänzende Anpassungen auslösen. Gleichzeitig wird kritisch eingeordnet, welche Wirkungen von Myokinen beim Menschen bereits gut belegt sind und wo die Forschung noch offene Fragen beantworten muss.

Die Teilnehmenden erhalten eine verständliche und praxisbezogene Grundlage für Prävention, Beratung und therapeutische Begleitung bei Insulinresistenz, Adipositas, Sarkopenie und weiteren Formen metabolischer Dysfunktion.

14:30bis 15:00

Kaffeepause

Besuch der Industrieausstellung

15:00bis 16:00
Hauptvortrag60 Minuten

Die Darm-Hirn-Achse

Wie das Mikrobiom Stoffwechsel, Psyche und Gesundheit steuert

Dr. Goran Stojmenovic

Das intestinale Mikrobiom beeinflusst weit mehr als die Verdauung. Über die Darm-Hirn-Achse kommunizieren Darm, Immunsystem, Nervensystem und Stoffwechsel kontinuierlich miteinander. Veränderungen der Darmflora können zur Entstehung von Müdigkeit, depressiven Verstimmungen, Übergewicht, Reizdarmbeschwerden und chronischen Entzündungsprozessen beitragen.

Der Vortrag vermittelt die Grundlagen der Darm-Hirn-Kommunikation, erklärt die Rolle mikrobieller Stoffwechselprodukte und zeigt auf, wie Ernährung, Stress und Umweltfaktoren das Mikrobiom beeinflussen. Anhand klinischer Beispiele werden praxisnahe Ansätze zur Förderung eines gesunden Mikrobioms vorgestellt.

Vertiefung am Sonntag im Aufbauworkshop „Mikrobielle Metabolite als metabolische Schaltstellen“.

16:00bis 16:30

Networking

Besuch der Industrieausstellung

16:30bis 17:30
Hauptvortrag60 Minuten

Volle Praxis. Stillstehendes Gerät.

Warum Selbstzahlerleistungen im Praxisalltag versanden und wie Digitalisierung die Lücke schließt

Florian Lapiz
Moderation und Sparring: Michael Daig, COO der DG-ES

Viele Praxen investieren in moderne Geräte und attraktive Selbstzahlerleistungen, doch im laufenden Praxisbetrieb bleiben Termine frei und vorhandenes Potenzial ungenutzt. Häufig fehlt es nicht an medizinischer Qualität, sondern an klaren Zuständigkeiten, Sichtbarkeit und verlässlichen Abläufen.

Der Vortrag zeigt, wie die vier Säulen das richtige Personal, digitale Sichtbarkeit, wirtschaftlich tragfähige Therapiekonzepte und Automatisierung ineinandergreifen. Ziel ist eine Praxisstruktur, in der innovative Leistungen nicht nebenherlaufen, sondern systematisch kommuniziert, organisiert und erfolgreich in den Alltag integriert werden.

Der Block ist als kompakter Mini-Workshop angelegt: Sie prüfen die vier Säulen an Ihrer eigenen Praxis und nehmen eine priorisierte Maßnahmenliste mit.

19:00

Gemeinsames Abendessen

Optional, 43,50 Euro pro Person

Sonntag, 31. Januar 2027

Beginn 9 Uhr

Der Workshoptag kostet 149 Euro inklusive Mehrwertsteuer und wird im Anmeldeformular dazugewählt. Die drei Blöcke laufen parallel: Sie entscheiden sich bei der Anmeldung für einen und bleiben dort den Vormittag über. Jeder Block nimmt 30 bis höchstens 40 Teilnehmende auf.

  • Block A: Redox in der Tiefe

    Ein durchgehender Block über den ganzen Vormittag.

    Aufbauworkshop2 × 90 Minuten30–40 Plätze

    Redoxsysteme in der Praxis

    Biochemie, Genetik, Diagnostik und Therapie am Patientenfall

    Dr. Jördis Hendricks

    Der Workshop vertieft die Inhalte des Hauptvortrags für besonders interessierte Teilnehmende mit bereits bestehenden oder fortgeschrittenen Kenntnissen. Im Mittelpunkt steht die Übersetzung des biochemischen Verständnisses in konkretes diagnostisches und therapeutisches Handeln, mit besonderem Augenmerk auf der individuellen genetischen Ausstattung, also den relevanten Polymorphismen der antioxidativen und Entgiftungsenzyme.

    Anhand realer, anonymisierter Patientenfälle erarbeiten die Teilnehmenden in Kleingruppen einen individualisierten, evidenzbasierten Behandlungsplan.

    Voraussetzung: die Inhalte des Übersichtsvortrags oder ein vergleichbarer Kenntnisstand. Die Teilnehmendenzahl ist zugunsten intensiver Fallarbeit auf 30 bis höchstens 40 Personen begrenzt.

  • Block B: Diagnostik und Mikrobiom

    Zwei Einheiten zu je 60 Minuten.

    Aufbauworkshop60 Minuten

    Metabolische Flexibilität

    Tracker, Diagnostik, Auswertungen

    Dr. Goran Stojmenovic

    Moderne Diagnostik, kontinuierliches Glukosemonitoring (CGM) und evidenzbasierte therapeutische Konzepte aus der funktionellen und integrativen Medizin werden ausführlich dargestellt, sowohl die Non-Supplement Skills als auch die Supplement Skills.

    Aufbauworkshop60 Minuten

    Mikrobielle Metabolite als metabolische Schaltstellen

    Die Darm-Hirn-Achse zwischen Neuroinflammation und Mitochondrienfunktion

    Dr. Goran Stojmenovic

    Die Darm-Hirn-Achse stellt ein hochkomplexes neuroimmunologisches Netzwerk dar, das wesentlich durch mikrobielle Metabolite reguliert wird. Kurzkettige Fettsäuren, sekundäre Gallensäuren, Tryptophanmetaboliten und bakterielle Lipopolysaccharide beeinflussen neuronale Signalwege, Mikroglia-Aktivierung, Blut-Hirn-Schranken-Integrität und mitochondriale Funktion.

    Der Workshop beleuchtet aktuelle Erkenntnisse zu Dysbiose, intestinaler Permeabilität, metabolischer Endotoxämie und deren Auswirkungen auf Neuroinflammation, Insulinresistenz und chronische Erkrankungen. Zusätzlich werden moderne Diagnostikansätze sowie evidenzbasierte therapeutische Strategien zur Modulation des Mikrobioms diskutiert.

  • Block C: Messen und dosieren

    Zwei Einheiten mit Live-Messung am Gerät.

    Praxisworkshop90 MinutenLive-Messung

    Vom Atemgas zur Intervention

    Ruheumsatz und Substratnutzung messen, kritisch einordnen und in Ernährung und Bewegung übersetzen

    Michael Marx

    Atemgasdaten werden erst wertvoll, wenn Messqualität, Kontext und Fragestellung zusammenpassen. Der Workshop führt von einer standardisierten Ruhe-Messung über Energieverbrauch und respiratorischen Austauschquotienten bis zur praxisnahen Ableitung.

    Die Teilnehmenden lernen, was eine einzelne Messung über aktuelle Substratnutzung aussagen kann, warum sie metabolische Flexibilität nicht allein beweist und wie Ergebnisse mit Ernährung, Alltagsbewegung und Training verknüpft werden.

    Eine Live-Messung und zwei Fallbeispiele enden jeweils in einem konkreten Maßnahmen- und Re-Test-Plan, herstellerunabhängig und ohne Supplementfokus. Grundlage ist die Skala aus Abb. 2.

    Praxisworkshop60 Minuten

    Hypoxie als metabolischer Reiz

    Wie Sauerstoffwechsel Anpassung auslöst und wo die Evidenz Grenzen setzt

    Michael Marx

    Intermittierende Hypoxie kann Signalwege der Sauerstoffwahrnehmung, Redoxregulation, Gefäßantwort und zellulären Anpassung aktivieren. Ob daraus ein nützlicher Trainingsreiz oder eine maladaptive Belastung wird, hängt jedoch von Dosis, Dauer, Häufigkeit und individueller Reaktion ab.

    Der Workshop ordnet zentrale Mechanismen verständlich ein, trennt biologische Plausibilität von klinisch nachgewiesenen Effekten und zeigt, welche Endpunkte in Praxis und Forschung sinnvoll beobachtet werden können. So entsteht ein praxisrelevanter Rahmen für IHHT in Prävention, Training und begleitender Therapie.

    Siehe Abb. 5.

    Verlauf der Sauerstoffsättigung während einer Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Einheit Zielbereich,individuell festgelegt 10095 908580 SpO₂ IN % 0714 212835 Minuten HYPOXIE HYPEROXIE
    Abb. 5

    Sauerstoffsättigung während einer IHHT-Einheit. Der Reiz entsteht durch den Wechsel: In der hypoxischen Phase fällt die Sättigung kontrolliert ab, in der hyperoxischen Phase steigt sie wieder. Ob daraus ein nützlicher Trainingsreiz oder eine maladaptive Belastung wird, entscheiden Dosis, Dauer, Häufigkeit und die individuelle Reaktion. Die dargestellten Werte sind schematisch und ersetzen keine Dosierungsvorgabe.

Die genaue Pausen- und Raumplanung wird vor Ort bekannt gegeben.

Änderungen im Programm bleiben vorbehalten. Die Beiträge sind mit ihrer geplanten Dauer angegeben; Pausen und Ausstellungszeiten sind fester Bestandteil des Ablaufs.

Referentinnen und Referenten

Wer spricht

Unsere Referentinnen und Referenten vereinen fundierte Expertise aus Medizin, Stoffwechselforschung, Prävention und therapeutischer Praxis. Mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, langjähriger Erfahrung und konkreten Fallbeispielen schaffen sie wertvolle Impulse für Ihre tägliche Arbeit.

B&O Parkhotel Bad Aibling

  • Porträt von Dr. med. Goran Stojmenovic, Referent des Kongresses

    Dr. med. Goran Stojmenovic

    Stoffwechsel & Mikrobiom

    Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Ernährungsmedizin und Funktionelle Medizin, München.

    • Samstag, 11:00 · Metabolische Flexibilität und Insulinresistenz
    • Samstag, 15:00 · Die Darm-Hirn-Achse
    • Freitag, 15:15 · Tryptophan im Metabolismus
    • Sonntag, Block B · Tracker und Diagnostik, mikrobielle Metabolite
  • Porträt von Dr. med. Jördis Hendricks, Referentin des Kongresses

    Dr. med. Jördis Hendricks

    Redoxbiologie & Zellerneuerung

    Fachärztin für Innere Medizin mit Schwerpunkten auf ME/CFS, Long Covid, Stressmedizin, Prävention und Stoffwechselmedizin, Hamburg.

    • Samstag, 09:00 · Die Redoxsysteme
    • Freitag, 14:00 · Autophagie und Mitophagie
    • Sonntag, Block A · Redoxsysteme in der Praxis, 2 × 90 Minuten
  • Porträt von Wolfgang Jaksch, Referent des Kongresses

    Wolfgang Jaksch

    Biophysik & PEMF

    Experte für PEMF-Technologie. Gründer und Inhaber von Swiss Bionic Solutions, einem Hersteller von PEMF-Systemen.

    • Freitag, 16:45 · Der stille Impuls im Stoffwechsel
    • Freitag, 18:00 · PEMF, pulsierende elektromagnetische Felder
  • Porträt von Michael Marx, Leitung der DG-ES

    Michael Marx

    Hypoxie & IHHT

    Diplom-Sportwissenschaftler (Univ.), Leitung der DG-ES. Arbeitet seit über 20 Jahren an Stoffwechseldiagnostik und mitochondrialen Therapien.

    • Sonntag, Block C · Vom Atemgas zur Intervention
    • Sonntag, Block C · Hypoxie als metabolischer Reiz
    • Freitag, 13:30 · Begrüßung und Eröffnung
  • Porträt von Florian Lapiz, Referent des Kongresses

    Florian Lapiz

    Praxisstruktur & Digitalisierung

    Berater für KI und Vertriebsautomatisierung im Gesundheitsmarkt. Sein Thema: leere Terminkalender trotz vorhandener Technik.

    • Samstag, 16:30 · Volle Praxis. Stillstehendes Gerät.
  • Porträt von Michael Daig, DG-ES

    Michael Daig

    Prävention & Gesundheitswirtschaft

    COO der DG-ES. Prävention, Gesundheitswirtschaft, Digitalisierung und der Aufbau internationaler Vertriebskonzepte.

    • Samstag, 16:30 · Moderation und Sparring bei „Volle Praxis. Stillstehendes Gerät."
Teilnehmende in einem Kongresssaal blicken nach vorn zum Podium, dahinter eine Fensterfront

Der Kongress richtet sich an

  • Ärztinnen und Ärzte mit präventiv- und stoffwechselmedizinischem Schwerpunkt
  • Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker
  • Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten
  • Ernährungsberatung, Sportwissenschaft und Trainingssteuerung
  • Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber mit vorhandener Gerätediagnostik

Was Sie mitnehmen

Die Vorträge bauen ein zusammenhängendes Verständnis auf. Die Workshops übersetzen es in Diagnostik, Dosierung und Verlaufskontrolle: am anonymisierten Patientenfall, an der Live-Messung, mit klar benannten Grenzen der Evidenz.

Die Workshops am Sonntag bauen auf den Kongress auf. Die Teilnahme am Freitag und Samstag ist dafür Voraussetzung. Je Block stehen 30 bis höchstens 40 Plätze zur Verfügung.

Teilnahmegebühr: 599 Euro für den Kongress, 149 Euro für den Workshoptag, jeweils inklusive Mehrwertsteuer.

Warum ausgerechnet diese Themen

Alle acht Vorträge hängen an einem einzigen Mechanismus. Wer ihn vor Augen hat, versteht, warum Insulinresistenz, Redoxbalance, Zellerneuerung und Sauerstoffnutzung auf denselben Kongress gehören und nicht auf vier verschiedene.

Schema der mitochondrialen Atmungskette mit den Komplexen eins bis vier und der ATP-Synthase INTERMEMBRANRAUM MATRIX INNERE MEMBRAN III IIIIV V Q cyt c H⁺H⁺ H⁺H⁺ ROSROS NADH Succinat ½ O₂ + 2 H⁺ → H₂O ADP + Pᵢ ATP
Abb. 1

Die Atmungskette der inneren Mitochondrienmembran. Elektronen aus NADH und Succinat wandern über die Komplexe I bis IV zum Sauerstoff. Drei dieser Komplexe pumpen dabei Protonen in den Intermembranraum, die ATP-Synthase lässt sie zurückfließen und macht daraus ATP. An Komplex I und III entweichen reaktive Sauerstoffspezies. Dieses eine Schema verbindet vier Themenstränge des Kongresses: die Energiebilanz, die Redoxbalance, den Sauerstoffverbrauch und die Qualitätskontrolle der Mitochondrien.

Veranstaltungsort und Anfahrt

Der Ort: B&O Parkhotel Bad Aibling

Tagungshaus in Oberbayern, umgeben von einem Park mit Teich. Die Vorträge laufen im Saal „Cambridge“ in parlamentarischer Bestuhlung, die Workshops in kleineren Räumen des Hauses.

Foto: Seminarbetrieb der DG-ES

Tagungssaal Cambridge mit parlamentarischer Bestuhlung und Glasfront zum Park Außenansicht des Parkhotels mit Teich und altem Baumbestand
Foto

Links der Saal „Cambridge“, rechts die Parkseite des Hauses.

Mit dem Auto

Über die A8 München – Salzburg, Ausfahrt Bad Aibling (100a). Von der Ausfahrt sind es rund fünf Kilometer bis ins Stadtgebiet und weiter in den Ortsteil Mietraching, südöstlich der Stadtmitte.

Ab München etwa 60 Kilometer, ab Salzburg rund 100 Kilometer. Parkplätze stehen am Haus zur Verfügung.

Mit der Bahn

Die Mangfalltalbahn fährt von München Hauptbahnhof über Holzkirchen direkt nach Bad Aibling, alternativ über München Ost und Rosenheim.

Vom Bahnhof Bad Aibling geht es mit Bus oder Taxi weiter nach Mietraching.

Mit dem Flugzeug

Nächster Verkehrsflughafen ist München (MUC), rund 100 Kilometer entfernt. Weiter mit dem Mietwagen über die A99 und A8 oder mit der Bahn über München Hauptbahnhof.

Aus Österreich und dem Süden ist Salzburg (SZG) die kürzere Anreise, ebenfalls über die A8.

Adresse
B&O Parkhotel Bad Aibling
Dietrich-Bonhoeffer-Straße 31
83043 Bad Aibling, Ortsteil Mietraching
Hotel
+49 8061 38999-0 · bo-parkhotel.de
Zimmer
Im Haus liegt ein Zimmerkontingent unter dem Stichwort DGES: Einzelzimmer 136 Euro, Doppelzimmer für zwei Personen 186 Euro, jeweils pro Nacht inklusive Frühstück. Abrufbar bis zum 24. Oktober 2026, gebucht wird direkt beim Haus unter den Kontaktdaten oben.
Route
Michael Marx hält ein Modell einer Zelle in der Hand, hinter ihm sind die Vortragsfolien des Kongressprogramms an die Wand projiziert
Foto

Michael Marx bei der Vorstellung des Kongressprogramms. In der Hand ein Modell der Zelle, an der Wand die Vorträge, um die es an diesen drei Tagen geht.

Veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und Sport

Die DG-ES arbeitet seit über 20 Jahren an der Schnittstelle von Stoffwechseldiagnostik, Bewegungswissenschaft und Therapie. Der Grundsatz ist derselbe wie im Programm dieses Kongresses: Wer die Ursache nicht kennt, kann keine Lösung finden.

Michael Marx, Leitung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und Sport

Leitung

Dipl.-Sportwiss. (Univ.)
Michael Marx

Schwerpunkte
Stoffwechseldiagnostik, IHHT, HRV, Regeneration, Fortbildung
Anschrift
Leißstraße 22, 83620 Feldkirchen-Westerham
Kontakt
+49 8063 207 16 10
info@dg-es.de

Rückmeldungen

Was Teilnehmende früherer DG-ES-Veranstaltungen sagen

  • Ich bin froh, hier im Netzwerk der DG-ES zu sein, um zum Wohle der Patienten neue Therapien und Einstellungen kennenzulernen und voneinander profitieren zu können. Die Veranstaltungen sind sehr zu empfehlen.
    Dr. med. Thomas Führer Chefarzt und Geschäftsführer, Facharzt für Hautkrankheiten, Allergologie, Männergesundheit cmi®, Longevity und Well-Aging
  • Empfehlen muss man die Veranstaltungen der DG-ES eigentlich jedem meiner ärztlichen Kollegen, vor allem auch den Hausärzten als erste Ansprechpartner. Die aktuellen Veranstaltungen sind die Essenz der dringendsten Themen der Stoffwechselmedizin.
    Dr. med. Jördis Hendricks Fachärztin für Innere Medizin, Prävention, Stressmedizin und Stoffwechseloptimierung. Referentin dieses Kongresses
  • Nach dieser DG-ES-Veranstaltung verstehe ich den Stoffwechsel als vernetztes System und erkenne frühzeitig wirksame Ansatzpunkte für Prävention und Therapie. Ich nehme fundiertes Wissen und konkrete Impulse mit, die ich unmittelbar in meiner täglichen Praxis anwenden kann.
    Christoph Salberg Heilpraktiker, Physiotherapie und Osteopathie

Häufige Fragen

Was vor der Anmeldung meist gefragt wird

Termin, Ort, Gebühren, Verpflegung und Stornobedingungen stehen fest. Was hier nicht steht, klärt ein Anruf.

An wen richtet sich der ATP-Stoffwechselkongress?

An Ärztinnen und Ärzte mit präventiv- und stoffwechselmedizinischem Schwerpunkt, an Heilpraktik, Physiotherapie, Ernährungsberatung, Sportwissenschaft und Trainingssteuerung sowie an Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber mit vorhandener Gerätediagnostik. Der Kongress ist eine Fachfortbildung, keine Publikumsveranstaltung.

Wann und wo findet der Kongress statt?

Von Freitag, 29. bis Sonntag, 31. Januar 2027 im B&O Parkhotel Bad Aibling, Dietrich-Bonhoeffer-Straße 31, 83043 Bad Aibling in Oberbayern. Beginn ist Freitag um 13 Uhr, Ende Sonntag um 15 Uhr.

Anfahrt, Adresse und Routenplaner stehen im Abschnitt Der Ort.

Was kostet die Teilnahme?

599 Euro für den Kongress am Freitag und Samstag mit allen acht Hauptvorträgen. 149 Euro für den Workshoptag am Sonntag mit einem Workshopblock nach Wahl. Beide Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer. Der Workshopblock wird im Anmeldeformular dazugewählt, ebenso das Abendessen am Samstag.

Die Verpflegung während der Kongresstage ist enthalten: der Freitag inklusive gemeinsamem Abendessen, der Samstag inklusive Mittagessen. Nur das Abendessen am Samstagabend ist optional und kostet 43,50 Euro pro Person.

Die Übernachtung buchen Sie flexibel selbst. Im Tagungshotel ist unter dem Stichwort DGES ein Zimmerkontingent hinterlegt, Einzelzimmer 136 Euro, Doppelzimmer 186 Euro, jeweils pro Nacht mit Frühstück, abrufbar bis zum 24. Oktober 2026.

Anmeldeschluss ist der 18. Dezember 2026 um 18 Uhr, bei ausgebuchtem Kontingent auch früher. Der Kongress ist auf 150 Teilnehmende begrenzt.

Kann ich nur den Kongress ohne den Workshoptag buchen?

Ja. Der Kongress am Freitag und Samstag ist für sich vollständig und einzeln buchbar.

Umgekehrt geht es nicht: Die Workshops am Sonntag bauen inhaltlich auf den Vorträgen auf, deshalb ist die Teilnahme am Kongress dafür zwingend. Freitag und Samstag legen im Plenum die Grundlagen, am Sonntag übersetzen die Workshops sie in Diagnostik und Dosierung.

Welche Vorkenntnisse brauche ich für die Workshops?

Die Teilnahme am Kongress am Freitag und Samstag ist Voraussetzung. Die Workshops am Sonntag bauen auf den Hauptvorträgen auf und lassen sich ohne diese nicht sinnvoll besuchen.

Darüber hinaus braucht es keine Vorbereitung. Der Aufbauworkshop zu den Redoxsystemen setzt zusätzlich den zugehörigen Übersichtsvortrag vom Samstag oder einen vergleichbaren Kenntnisstand voraus.

Sind die Workshop-Plätze begrenzt?

Ja. Jeder der drei Workshopblöcke am Sonntag nimmt 30 bis höchstens 40 Teilnehmende auf, damit am Patientenfall tatsächlich gearbeitet werden kann. Der Kongress insgesamt ist auf 150 Teilnehmende begrenzt. Wer einen bestimmten Block belegen will, sollte deshalb früh buchen.

Wie komme ich nach Bad Aibling und gibt es Zimmer im Tagungshotel?

Mit dem Auto über die A8 München–Salzburg, Ausfahrt Bad Aibling (100a), von dort rund fünf Kilometer. Mit der Bahn über die Mangfalltalbahn von München Hauptbahnhof direkt oder über Rosenheim bis Bahnhof Bad Aibling. Der Flughafen München liegt rund 100 Kilometer entfernt.

Im Tagungshotel liegt ein Zimmerkontingent bis zum 24. Oktober 2026 unter dem Stichwort DGES: Einzelzimmer 136 Euro, Doppelzimmer für zwei Personen 186 Euro, jeweils pro Nacht inklusive Frühstück. Gebucht wird direkt beim Haus unter +49 8061 38999-0 oder service@bo-parkhotel.de.

Wie melde ich mich an?

Über das Buchungssystem der DG-ES. Sie melden sich entweder einzeln an oder als Gruppe aus einer Praxis. Bezahlt wird per Überweisung.

Wenn Sie lieber sprechen: +49 8063 207 16 10 oder info@dg-es.de.

Anmeldung

Tickets

Die Anmeldung läuft über das Buchungssystem der DG-ES, Sie verlassen dabei diese Seite. Im Formular wählen Sie den Workshopblock und das Abendessen am Samstag dazu. Zwei Wege: einzeln oder als Gruppe aus einer Praxis.

Kongress, Freitag und Samstag inkl. MwSt.

599 Euro

Alle acht Hauptvorträge im Plenum, Pausen und Industrieausstellung. Freitag inklusive Abendessen, Samstag inklusive Mittagessen.

Workshoptag, Sonntag inkl. MwSt.

149 Euro

Ein Workshopblock nach Wahl, A, B oder C. Wird im Anmeldeformular dazugewählt.

Beide Wege führen zum Anmeldeformular auf dg-es.de. Dort geben Sie Ihre Daten ein und bezahlen per Überweisung.

Termin
Freitag, 29. bis Sonntag, 31. Januar 2027 Beginn Freitag 13 Uhr, Ende Sonntag 15 Uhr
Ort
B&O Parkhotel Bad Aibling Dietrich-Bonhoeffer-Straße 31, 83043 Bad Aibling
Plätze
Maximal 150 Teilnehmende Je Workshopblock am Sonntag 30 bis höchstens 40 Plätze
Anmeldeschluss
18. Dezember 2026, 18 Uhr

Was im Preis enthalten ist

Im Kongress für 599 Euro:

  • Alle acht Hauptvorträge am Freitag und Samstag
  • Pausen, Industrieausstellung und Networking
  • Freitag inklusive gemeinsamem Abendessen
  • Samstag inklusive Mittagessen
  • Teilnahmebescheinigung

Am Workshoptag für 149 Euro:

  • Ein Workshopblock am Sonntag, A, B oder C, bei der Anmeldung auszuwählen

Alle Preise sind Bruttopreise, die Mehrwertsteuer ist enthalten.

Nicht enthalten: das gemeinsame Abendessen am Samstag. Das ist der einzige optionale Posten, 43,50 Euro pro Person, bei der Anmeldung dazu buchbar.

Die Übernachtung buchen Sie flexibel selbst. Im Tagungshotel ist unter dem Stichwort DGES ein Zimmerkontingent hinterlegt, Einzelzimmer 136 Euro, Doppelzimmer 186 Euro, jeweils pro Nacht mit Frühstück, abrufbar bis zum 24. Oktober 2026.

Zahlung, Stornierung und Absagen

Die Teilnahmegebühr wird nach der Anmeldung per Überweisung beglichen. Die Rechnung kommt von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und Sport.

Stornobedingungen

Bei einer Stornierung ab 30 Tagen vor Veranstaltungsbeginn werden 50 Prozent der Teilnahmegebühr berechnet. Bei späterer Absage oder Nichterscheinen ist die volle Teilnahmegebühr fällig. Die Benennung eines geeigneten Ersatzteilnehmers ist jederzeit möglich.

Absagen seitens des Veranstalters

Der Veranstalter behält sich Absagen aus organisatorischen oder technischen Gründen vor, etwa bei krankheitsbedingtem Ausfall eines Referenten, höherer Gewalt oder gesetzlichen Vorgaben. Kann kein Ersatztermin angeboten werden oder wird dieser nicht gewünscht, werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

Anmeldung für mehrere Personen aus einer Praxis

Dafür gibt es einen eigenen Weg. Über die Gruppenanmeldung melden Sie mehrere Personen in einem Vorgang an, mit einer Rechnung.

Für die Fallarbeit am Sonntag ist das ein echter Vorteil: Wer zu zweit aus derselben Praxis kommt, kann die Fälle danach gemeinsam weiterbearbeiten.

Vor der Anmeldung

Noch eine Frage offen?

Ob ein bestimmter Workshopblock zu Ihrer vorhandenen Diagnostik passt, ob sich die Anreise lohnt oder wie die Anmeldung für mehrere Personen aus einer Praxis läuft: ein Anruf klärt das schneller als jedes Formular.

Viele Fragen sind schon in den häufigen Fragen beantwortet: Preis, Anreise, Zimmerkontingent, Workshopwahl.